Mittwoch, 24. Juli 2019

Vorwort



      Sind Sie mit Ihrem Leben unzufrieden? Denken Sie auch, dass es doch noch mehr im Leben geben muss, als Arbeiten, Essen und Schlafen? Haben Sie das Gefühl, nicht Sie sind der Pilot Ihres Lebens-Flugzeugs, sondern ein armer Passagier, der in der zweiten Klasse sitzt, zusammengequetscht in engen Sitzreihen? Und wenn dann die "Achterbahnfahrt" mit unzähligen Hoch und Tiefs beginnt, sind Sie dem hilflos ausgeliefert und können sich nur an die Armlehnen krallen und versuchen Ihren aufgewühlten Magen zu beruhigen.

      Sie befinden sich in guter Gesellschaft, so wie Ihnen ergeht es vielen Menschen. Was haben Sie bis jetzt dagegen unternommen? Vielleicht schon das ein oder andere Lebenshilfe-Buch gekauft, das Ihnen nach seiner Lektüre ein besseres, erfüllteres und selbstbestimmteres Leben verspricht.
Ich selber habe in Krisensituationen dazu tendiert, diese Büchlein mit ihren vielen wertvollen Tipps, zu erwerben und zu verschlingen. Das Angebot ist breitgefächert, da werden positive Affirmationen propagiert, das Universum mit den eigenen Wünschen malträtiert, Glaubenssätze umgeworfen und ersetzt, Bilder von Lebenszielen gemalt und visualisiert manchmal auch im mit Fingern im Gesicht und auf dem Handrücken geklopft. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich ein regelrechter "feel-good-books" Junkie war, bis mein Bücherregal aus allen Nähten platzte.
      Diese Ratgeber haben natürlich ihre Berechtigung und ich will die einzelnen Techniken und Vorschläge nicht schlecht reden, ganz im Gegenteil, ging es mir doch nach dem Lesen derselbigen meistens prächtig. Leider hielt das gute Gefühl selten lange an und ich musste mir die Frage stellen, warum ist das so?
      Viele Lebens-Ratgeber bauen darauf auf, dass der Leser mit ihnen arbeitet. Nun, schon allein das Wort arbeiten riecht nicht nach Spaß und einfachem Handling. Normalerweise liest man eine solche Lektüre in seiner Freizeit, ich gehe davon aus, Sie handhaben das ebenso 😉. Wer möchte sich da auch noch mit dem Erstellen von Diagrammen, Tabellen und dem Führen eines Tagebuches befassen? Wahrscheinlich wenige. Falls man sich doch zu dem Abarbeiten eines vorgeschriebenen Programms, das einem ein schöneres Leben verspricht, berufen fühlt, funkt einem oft der Alltag mit Mann und Maus dazwischen.
      Dies sind einige der Gründe, die mich dazu bewogen haben einen kleinen und vor allem einfachen Ratgeber für ein leichteres Leben zu schreiben. Die Tipps, die ich mitgeben möchte, damit Sie ein klein wenig zufriedener und frohen Mutes Ihren Alltag bewältigen. Das Wichtigste ist, nicht alles so bierernst zu nehmen und sich Auszeiten gönnen.

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